FIP – Feline Infektiöse Peritonitis

ist eine Erkrankung mit schweren Entzündungen in verschiedenen Organsystemen. Der Großteil aller Katzen trägt das Coronavirus (FCoV, Gruppe Retrovirus) in sich. Das Gefährliche daran ist die Mutation dieses Virus, es besitzt dann die Fähigkeit, in den Blutkreislauf der Katze einzudringen und sich somit über den ganzen Körper auszubreiten, die Entzündungen zu verursachen. Zum Glück geschieht dies selten, als mögliche Auslöser werden Stresssituationen bei einem ohnehin geschwächten Immunsystem, auch eine Verbindung mit FeLV gesehen.

Bis auf wenige Ausnahmen ist FIP nicht ansteckend und die Tiere sollten bei Erkrankung nicht getrennt werden! Meist bricht es in den ersten beiden und nach dem 14. Lebensjahr aus.

 

Erste Symptome können sein: Fieber, Appetitmangel, Müdigkeit, leichte Atembeschwerden.

Im zweiten Stadium entwickeln sich zweierlei Formen, beide treten aber oft in Kombination auf.

 

Bei der feuchten Form ist das Bauch-, und/oder Brustfell entzündet, es sammelt sich Flüssigkeit in der Bauch-, und/oder Brusthöhle, dennoch magert das Tier ab. Der Körper des Tieres zeigt die sogenannte Birnenform.

Bei der trockenen Form entzünden sich die inneren Organe, Leber, Niere, Milz usw., es kann zu Apathie, Gewichtsverlust, Durchfall und Erbrechen, Durst, Koordinationsstörungen, aggressivem Verhalten, Ablagerungen im Auge... kommen, je nach dem welche Organe betroffen sind.

 

Leider ist FIP nicht heilbar und auch nur pathologisch (also nach dem Tod) eindeutig zu diagnostizieren. Der FIP Titer allein ist nicht aussagekräftig!!! Zum Glück aber, kommt sie eher selten vor.